Sport

Freeletics

13. September 2014
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Fitnessstudio. Schnarch! Immer die selbe langweilige Umgebung. Nachdem ich wieder einmal für ein gutes halbes Jahr viel meiner freien Zeit dort verbraten habe, wollte ich mal was Neues probieren. Deswegen bin ich seit kurzem „Free Athlete“. Das bedeutet, dass ich Workouts mache, bei dem nichts weiter benötigt wird als der eigene Körper. Das Überraschende ist, dass es wirklich um einiges fordernder ist als es den Anschein hat.

Freeletics ist eine Sportart, bei der Fitness im Vordergrund steht. Dabei werden Kraft und Ausdauer trainiert, allerdings alles ohne Geräte oder Hilfsmittel, sondern nur mit dem eigenen Körpergewicht. Trainiert wird auf Zeit und nach vorgegeben Wochenplänen, die je nach persönlichen Vorlieben individualisiert werden und aus mehreren Trainingstagen bestehen. So bekommst du beispielsweise gesagt, du musst an 4 Tagen die Woche trainieren und an jedem Tag bestimmte Workouts machen. Diese dauern meist nicht länger als eine halbe Stunde, fordern dafür aber ordentlich Kondition. Da passiert es schon oft, dass man danach echt im Eimer ist und am liebsten auf dem Boden liegen bleiben will.

Beispiel:
75 Jumping Jacks
25 Burpees
50 Straight Leg Lever
75 Jumping Jacks
50 Situps
25 Burpees
…davon jeweils 3 Runden

Was dem Konzept echt gut gelingt ist die Vielfalt, die durch viele unterschiedliche Workouts, sehr viele Übungen, das Punktesystem und der Möglichkeit sich mit Freunden zu vergleichen, entsteht. Am Anfang der Woche kann man festlegen, wie oft und mit welchem Schwerpunkt trainiert werden soll. Jedes Workout hat dann einen bestimmten Schwerpunkt und setzt sich aus mehreren Übungen zusammen. Zusätzlich gibt es „Max-Workouts“, bei denen in einer vorgegeben Zeit so viele Wiederholungen wie möglich absolviert werden müssen.

Für jede Übungen gibt es auch eine vereinfachte Variante die dazu dienen soll, die vorgegebene Wiederholungszahl auch dann noch einzuhalten, wenn man eigentlich nicht mehr kann. Schafft man jedoch die Standartvariante für jede Übung eines Workouts, kann man sich dafür am Ende mit einem Stern auszeichnen lassen und bekommt somit mehr Punkte und steigt im Levelsystem schneller auf. Mit den Ergebnissen kann man sich dann mit Freunden messen.

Toll ist auch, dass überall trainiert werden kann. Alles was gebraucht wird ist eine Stange und manchmal eine Laufbahn. Dafür dienen Sportplätze und Sporthallen, aber auch Hinterhöfe, Parks, Spielplätze und alles was einem sonst noch über den Weg läuft.

Was ich anfangs echt unterschätzt habe ist die Intensität. Nach einem Besuch im Fitnessstudio, bei dem nach und nach die Geräte abgeklappert werden, war ich nach einer Stunde Training nie so richtig erschöpft. Bei Freeletics jedoch reicht oft schon eine halbe Stunde aus, um mich in die Knie zu zwingen. Vor allem dann, wenn ich meine Zeit verbessern möchte und das ist das Tolle. Trainiert wird nicht auf Gewicht und Masse, sondern auf Zeit und Schnelligkeit. Das ist unglaublich intensiv und gibt mir somit nach dem Training ein sehr befriedigendes Gefühl.

Wer mir bei Freeletics folgen möchte kann mich gerne hinzufügen. Mein Name dort ist: Nils Pixel

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