Gedanken

Studieren?!

16. März 2015
studieren

Verrückte Dinge musst du tun, solange du Jung bist! Und vor allem sollte das „Leben leben“ nicht zu kurz kommen. Mir ist klar geworden, dass ein Studium gerade nicht zu meinem Leben passt…

Wissenschaftliches Arbeiten? Stundenlanges Lernen von Theorien? Den Kopf arbeiten lassen? Sich für mathematische und physikalische Problemstellungen interessieren? Leuten dabei zuschauen, wie sie großartige Dinge erleben während ich in der Vorlesung sitze? Wo lande ich mit diesem Studium später eigentlich?

Solche Fragen gingen mir während der Klausurenphase durch den Kopf.. und ließen mich nicht mehr los. Mit diesem Zweifel wurde jedes Lernen und Konzentrieren auf Vorlesungen schwer. Sehr schnell wurde mir klar.. Okay! Das ziehst du niemals bis zum Ende durch! Raus hier!

Bisher stand für mich immer fest, dass Studieren ein MUSS ist, um später mal einen Beruf zu bekommen und leben zu können. Diese Annahme hinterfragt habe ich nie. Warum auch? Alle anderen studieren ja auch, kaum einer macht eine Ausbildung. Also wird das schon richtig sein. Vermutlich bin ich da einfach mal wieder hinterher gerannt…

Allerdings bin ich nicht der Typ, der sich gerne am Schreibtisch aufhält, eher einer, der gerne mit seinen Händen werkelt und sich, wie soll ich das beschrieben, „körperlich“,“motorisch“ und „praktisch“ weiterentwickelt. Mir bedeutet körperliche Leistung einfach mehr als geistige. Ich denke nicht lange über Dinge nach sondern leg‘ einfach los. Try and Error Prinzip 😉

Es ist echt schwer über dieses Thema zu schreiben. Mir ist wichtig dass ich meine Arbeit vom Leben trennen kann. Die Arbeit soll nicht mein Leben bestimmen sondern eventuell auch andersrum. Die Arbeit soll Spaß machen. Ich muss mein Leben mit der Arbeit finanzieren können, das ist das wichtigste. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass ich während dem Arbeiten auch Spaß habe, indem ich etwas tue, dass mir liegt und in dem ich auch gut bin. Immerhin bestimmt die Arbeit schon einen großen Teil der Zeit die wir im Leben haben. Deswegen muss diese Zeit auch Spaß machen. Mir gefällt handwerkliche Arbeit sehr gut. Ich könnte mir vorstellen dass ich diese Art der Arbeit gerne mache, und ich mich dafür auch begeistern kann. Ich will nicht im Bürostuhl vergammeln…

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